Wichtige Patienteninformationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2)

Falls Sie an COVID-19 erkrankt sind:

  • Verhindern Sie bitte, andere Menschen anzustecken! Dazu bleiben Sie zuhause! Falls Sie so krank sind, dass Sie nicht arbeiten können, bekommen Sie von uns eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ("Gelber Schein") - wenn Sie eigentlich arbeiten könnten, aber positiv auf Corona gestestet wurden, bekommen Sie einen Quarantänebescheid vom Gesundheitsamt. Diesen können Sie per Mail an beleg.infektionsschutz@muenchen.de anfordern.
  • Tipps, wie Sie Ihre Familie vor Ansteckung schützen, finden Sie hier
  • Empfangen Sie keinen Besuch. Lassen Sie sich Lebensmittel usw. von Freunden oder Familie vor die Tür stellen. Wenn Sie niemanden haben, der Sie versorgen kann, wenden Sie sich an das Stadtteilbüro oder die Nachbarschaftshilfe in Ihrer Nähe (diese Telefonnummern finden Sie leicht im Internet). 
  • Informieren Sie Ihre engen Kontaktpersonen, damit diese sich absondern können (= auch zu Hause bleiben, um niemanden anzustecken).
  • Enge Kontaktpersonen sind solche Menschen, die Sie in den 48 Stunden vor Beginn Ihrer Beschwerden oder vor dem positiven Test getroffen haben, und mit denen Sie ohne Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske gesprochen haben oder mit denen Sie ohne Maske länger als 10 Minuten einen Abstand von weniger als 1,5 m eingehalten haben. 
  • Sind Sie selbst ungeimpft? - Dann müssen sich die vollständig geimpften Menschen unter Ihren Kontaktpersonen nicht absondern. 
  • Sind Sie vollständig geimpft? - Dann müssen alle Ihre engen Kontaktpersonen zuhause bleiben. 
  • Alle Kontaktpersonen, die sich absondern müssen, brauchen einen Quarantänebescheid vom Gesundheitsamt, damit ihr Lohn weiter gezahlt werden kann. (Für Ungeimpfte gilt das möglicherweise nicht.)  Diesen können Sie per Mail an beleg.infektionsschutz@muenchen.de anfordern.

 

  • Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Zimmer sicher. Regelmäßiges Lüften in allen Räumen, in denen Sie sich aufhalten, ist wichtig. 
  • Familienmitglieder und eventuelle Besucher sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder -falls dies nicht möglich ist- einen Mindestabstand von 2 m zu Ihnen einhalten. Alternativ: die Nutzung gemeinsamer Räume sollte auf ein Minimum begrenzt werden und möglichst zeitlich getrennt erfolgen. 
  • Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z.B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden. 
  • Hände waschen -mit warmem Wasser und Seife- sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang durchgeführt werden und natürlich immer dann, wenn die Hände sichtbar schmutzig sind. 
  • Benutzen Sie zum Abtrocknen der Hände möglichst Einweg-Papiertücher, z. B. Küchenpapier. Wenn nicht verfügbar, verwenden Sie Handtücher und tauschen Sie diese aus, wenn sie feucht sind. Gesunde sollen nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte.
  • Wenn Sie husten oder niesen müssen: decken Sie Mund und Nase dabei mit einem Taschentuch ab (das Sie anschließend wegschmeißen) oder niesen/husten Sie in Ihre Ellenbeuge. Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten in einem Mülleimer (mit Müllbeutel) im Krankenzimmer aufbewahrt werden, bevor sie in den Hausmüll kommen. 

 

 

 

Alle weiteren Fragen bezüglich Isolation & Quarantäne richten Sie bitte ebenfalls an das Gesundheitsamt München

 

Wenn es Ihnen nicht gut geht, rufen Sie uns bitte an.

Außerhalb unserer Öffnungszeiten erreichen Sie den ärztlichen Notdienst unter 116 117.

In bedrohlichen Situationen erreichen Sie den Rettungsdienst unter 112

 

 

 

Sollten Sie körperliche Symptome haben, unsicher bzgl. deren Ursache sein und uns nicht erreichen?

Die Charité in Berlin bietet eine App an, die Ihnen Orientierung bieten kann: hier.

 

Hier finden Sie die aktuellen COVID-19 Fallzahlen in Deutschland.

 

Tagesaktuelle Informationen für Patienten liefert Deximed.

 

Informativ sind auch die Antworten des RKI (Robert Koch Institut) auf häufig gestellte Fragen (FAQs).

 

Mehr Informationen gibt es auch bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.